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Bad Staffelstein, St. Kilian

St. Kilian

Was ist das Besondere an der Kirche St. Kilian?
Die Pfarrkirche St. Kilian in Bad Staffelstein gilt als das älteste Gebäude der Stadt. Die Ursprünge der Pfarrei reichen bis etwa ins Jahr 800 zurück.

Wie entstand die heutige Kirche?
Eine frühere Kirche brannte beim Stadtbrand von 1473 ab. Auf ihren Mauerresten wurde anschließend der heutige Bau errichtet.

Wie hat sich die Kirche im Laufe der Zeit verändert?
Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche barock umgestaltet. Im späten 19. Jahrhundert kamen neugotische Veränderungen hinzu. Dadurch entstand der interessante Kontrast zwischen der neugotischen Fassade und dem barocken Innenraum.

Welche Kunstwerke sind besonders sehenswert?
Ein Höhepunkt ist das barocke Ölgemälde der „Schmerzhaften Dreifaltigkeit“ von Johann Georg Bergmüller. Der Hochaltar von 1726 wurde vom Schreiner Johann Friedrich Hübner geschaffen. Das zentrale Altarbild mit der Geburt Mariens stammt vom Bamberger Hofmaler Sebastian Reinhard.

Gab es früher einen Friedhof an der Kirche?
Ja. Bis 1805 befand sich rund um die Kirche ein Friedhof. Danach wurde er an den heutigen Standort am Weg zum Staffelberg verlegt.

Gibt es historische Spuren rund um die Kirche?
An der Außenwand der Seitenkapelle befindet sich das Grabmal des sogenannten „Staffelsteiner Ritters“ aus dem 14. Jahrhundert.

Hat die Kirche auch eine Verbindung zur Region?
Ja. Die Kirche liegt an einem der acht Keltenwege rund um den Staffelberg. Diese Rundwanderwege vermitteln spannende Einblicke in Geologie, Archäologie und Geschichte des „Gottesgartens am Obermain“.