Besuch im Marienheiligtum Marienberg


Kürzlich unternahm die Kolpingsfamilie Bad Staffelstein einen Besuch zur Pilgerstätte Marienberg. Dort wurden die Teilnehmer von Monsignore Josef Treutlein, dem ehemaligen Wallfahrtsdirektor des Würzburger Käppeles und seit 2023 Priester auf dem Marienberg, herzlich willkommen geheißen. Zu Beginn gab er einen interessanten Einblick in die Entstehungsgeschichte des Marienbergs.
Die Wurzeln des heutigen Wallfahrtsortes reichen bis zur politischen Wende in Deutschland zurück. Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und der anschließenden Wiedervereinigung eröffneten sich neue Perspektiven für die Nutzung des weitläufigen Geländes „Kalte Elsen“ bei Dörrnwasserlos. Nachdem das Erzbistum Bamberg das Areal erworben hatte, entstand dort zunächst ein Trappistenkloster, das dem Ort den Namen „Marienberg“ verlieh.
Ab 1996 wurde der Marienberg von der Schönstattbewegung im Erzbistum Bamberg geprägt. Die ersten Jahre standen ganz im Zeichen umfangreicher Umbauarbeiten sowie der geistlichen Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2000. Schritt für Schritt entwickelte sich der Marienberg zu dem, was er heute ist – ein Ort der Hoffnung und Besinnung.
Während ihres Aufenthalts konnten die Mitglieder der Kolpingsfamilie in einer kurzen Auszeit Abstand vom Alltag gewinnen und neue Kraft schöpfen. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bei dem die Teilnehmer die ruhige und besondere Atmosphäre des Marienbergs genießen konnten.