Fröhlicher Faschingsnachmittag


Im Zeichen der fünften Jahreszeit luden auch dieses Jahr der Kath.Frauenbund, der Seniorenkreis und die Kolpingsfamilie zum KEB-Faschings-Nachmittag in den Pfarrsaal ein. Diese Veranstaltung findet zum zweiten Mal in Folge statt und ist etwas besonderes, da diese Gruppierungen erst seit zwei Jahren zuzammenarbeiten. Zunächst wurden die zahlreich erschienenen, zum Teil kostümierten Senioren mit Kaffee, Kuchen und Faschingskrapfen verwöhnt. Stimmungsvoll unterhielt auch dieses Jahr Michael Diller mit seinem Akkordeon zwischen den einzelnen Auftritten die eifrig mitsingenden, klatschenden und schunkelnden Gäste. Auch die Tanzfreudigen kamen voll auf ihre Kosten.
Humorvoll im Sinne der Jahreszeit begrüßte Barbara Vetter die Gäste und wünschte einen unterhaltsamen Nachmittag.
Im ersten Sketch stellten Barbara Vetter, Hildegunde Dippold und Franziska Stich eine Sitzung dar, die sich Sorgen machten über die Zukunft der Pfarrei, im Hinblick auf die Vakanz der Pfarrstelle und die Vielseitigkeit der Organisten. Im zweiten Sketch ging es bei einem Kaffeeplausch um eine Fernsehaufzeichnung, die die drei Damen mit Bravour meisterten. Anschließend wurde das Publikum auf seine Schlagfertigkeit geprüft und bekam zur Belohnung Mohrenköpfe. Die erste Akteurin in der „Bütt“ war Maria Helmreich, die als Wandersmann verkleidet kam. Sie trug das „Vogelnest“vor. Hier ging es um ein Liebespaar, daß auf die Hilfe des Herrgott hofft, der ihre Kinder ernähren sollte. Die nächste „Büttenrednerin“ war Christl Gaida. Sie schilderte in ihrem Vortrag die negativen Erfahrungen einer „Abnehmkur“ in gereimter Form und bekam auch wie Fr.Helmreich, viel Applaus.
„Ich weiß genau, was ich da sag. Abnehmen kommt für mich nie mehr in Frag. Ich fühl mich wieder frei und okay, denn Dicke, die sind wunderschön“. Mit dem Lied: „Oh, wie bist du schön“ wurde sie hinausgespielt. Büttenrednerin Nr. 3 war Christel Butz. Sie trug das Gedicht“Pfarrers Katze“ vor, dessen Pointe war, daß die Predigt in einem Gottesdienst im doppelten Sinn für die „Katz“ war. Mit einem letzten Potpouri: „Marie, der letzte Tanz ist nur für dich“ und „Arivederci Hans“ verabschiedete sich Michael Diller als Musikant.
Mit einem Hochlied auf den Seniorentanz von Margit und einem Sitztanz:“Das Leben tanzt Sirtaki“, vorgeführt von Sr.Adelheid, ging für die Senioren ein lustiger Nachmittag zu Ende.