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Grundfelder Wallfahrt nach Marienweiher

Die Wallfahrt auf dem Rückweg von Marienweiher kurz vor Grundfeld
Am letzten Septemberwochenende machten sich Gläubige aus Grundfeld und benachbarten Ortschaften auf die traditionsreiche Wallfahrt zur Päpstlichen Basilika nach Marienweiher, wo neben den geistlichen Impulsen auch langjährige Teilnehmer geehrt wurden. Nach der Rückkehr über Lichtenfels dankte Wallfahrtsführer Richard Lurz allen Beteiligten und Helfern für die gelungene Organisation, bevor er bereits auf die nächste Wallfahrt im kommenden Jahr hinwies.
Datum:
Veröffentlicht: 26.9.26
Von:
Matthias Beck
: Am Grundfelder Kreuz bedankte sich der Wallfahrtsführer Richard Lurz bei allen, die zum guten Gelingen der Wallfahrt beitrugen.

Grundfeld: Bei spätsommerlich strahlendem Wetter machten sich am letzten Septemberwochenende Gläubige aus Grundfeld und den umliegenden Ortschaften auf den Weg zur traditionsreichen Wallfahrt nach Marienweiher. Die Pilger aus Grundfeld, Wolfsdorf, Schönbrunn, Reundorf und weiteren Gemeinden am Obermain setzten damit ein lebendiges Zeichen gelebten Glaubens und langjähriger Verbundenheit.

Mit dem Lied „Beim frühen Morgenlicht“ begann die Wallfahrt in Grundfeld. Von dort führte der erste Abschnitt zu Fuß zum Bahnhof nach Lichtenfels. Anschließend ging es mit der Bahn nach Ludwigschorgast, bevor sie die letzte Wegstrecke wieder zu Fuß zurücklegten.

In der Päpstlichen Basilika Marienweiher wurden die Pilger von Pater Florian herzlich empfangen. Der Samstagnachmittag stand im Zeichen des gemeinsamen Kreuzwegs rund um die Basilika, gefolgt von einer stimmungsvollen Abendandacht. Am Sonntag bildete das feierliche Wallfahrtsamt den geistlichen Höhepunkt, bevor sich die Teilnehmer vom Gnadenort verabschiedeten.

Im Rahmen des Gottesdienstes ehrte Wallfahrtsseelsorger Pater Benedykt langjährige Teilnehmer: Für ihre zehnte Teilnahme wurde Bernd Schwarz ausgezeichnet, für jeweils 20 Teilnahmen Agnes Müller und Katharina Lurz. Sie erhielten als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde.

Der Rückweg führte über Kupferberg zunächst mit der Bahn zurück nach Lichtenfels. Von dort aus machten sich die Pilger wieder zu Fuß auf den Heimweg. Auf dem Burgberg wurde in der Sankt-Jakobus-Kapelle eine kurze Gebetspause eingelegt, bevor es weiter nach Grundfeld ging. Dort wurden die Wallfahrer bereits von ihren Angehörigen empfangen – mit Umarmungen und Blumen als Ausdruck der Freude über das Wiedersehen.

Am Grundfelder Kreuz dankte Wallfahrtsführer Richard Lurz allen Helfern und Mitwirkenden. Sein besonderer Dank galt der Nothelferkapelle, dem Bildträger Bernd Schwarz, den Lautsprecherträgern, den Verkehrsreglern sowie den Fahrern der Begleitfahrzeuge. Diese wurden von den Firmen Gernert und CS-Trans Schad bereitgestellt. Die nächste Wallfahrt findet im kommenden Jahr zum 46. Mal seit ihrer Wiederbelebung statt – traditionell am vierten Septemberwochenende, dann am 25. und 26. September 2026.

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