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Rosenkranzfest in Kloster Banz

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Datum:
Veröffentlicht: 5.10.25
Von:
Gerd Klemenz
Rückblick auf das Rosenkranzfest am Sonntag, 5. Oktober, mit Pfarrer Marcel Jungbauer aus dem Seelsorgebereich Erlangen-Nord und Pfarrvikar Markus Grasser.
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Neben dem Marienmonat Mai ist der Oktober in besonderer Weise der Gottesmutter geweiht. Im Mai werden die marianischen Maiandachten gehalten und der Oktober ist von alters her geprägt durch das Rosenkranzgebet. Am Sonntag, 5. Oktober, feierte man das traditionelle Rosenkranzfest in der Stiftskirche Banz. In der Benediktinerzeit war es der Höhepunkt des Kirchenjahres im Banzer Stift. Pfarrvikar Markus Grasser begrüßte eingangs die Gläubigen und freute sich ganz besonders, dass für dieses herausragende Ereignis als Hauptzelebrant Pfarrer Marcel Jungbauer aus Erlangen zugesagt hat. Er war der Ausbildungspfarrer von Pfarrvikar Markus Grasser und jetzt ist Jungbauer der leitende Pfarrer im Seelsorgebereich Erlangen Nord-West. „Der Rosenkranz war das Bittgebet der Christen in den Türkenkriegen. Aus dieser Zeit stammt auch der Gedenktag 'Unsere liebe Frau vom Rosenkranz', den wir heute feiern. Es waren Zeiten, in denen Menschen einer ungewissen Zukunft entgegengesehen haben und sich hilfesuchend an die Gottesmutter gewendet haben“, erklärte der Hauptzelebrant zu Beginn. Den Festgottesdienst gestaltete die Singgruppe Altenbanz/Banz unter der Leitung von Yvonne Spindler.

In den Mittelpunkt seiner Ansprache stellte Pfarrer Marcel Jungbauer das „Einatmen – Ausatmen“, um so den seelischen Druck loszuwerden. „Die Worte der Gebete geben uns den Takt vor. Das Rosenkranzgebet ist so eine Übung und noch viel mehr. Der Leib nimmt die Seele mit. Das ist nicht irgendein Mantra, das wir da sprechen. Wir sprechen mit Maria und sie breitet in diesem Gebet ihren Mantel über die Seele aus. Geborgen im Mantel des Gebetes legen wir alles Gott in die Hände. Maria hilft uns. Und – ich habe das schon oft erlebt – nach der halben Stunde des Rosenkranzgebets schaue ich verändert auf die Dinge, fokussierter und geerdet“, erklärte er. Man kann manches gestärkt wieder aufnehmen, weil man sicher ist, da wächst neues Leben – denn Maria ist die Geburtshelferin. Das, was Maria uns vorlebt, ist Glauben und Vertrauen. „Der Rosenkranz ist eine gute Hilfe, denn wir gehen mit Maria, die das mit den Glauben und Vertrauen kann“, so der Hauptzelebrant zum Schluss. Am Ende des Festgottesdienstes bedankte sich Dekanatsjugendseelsorger Markus Grasser im Namen der Pfarrei Banz bei Pfarrer Jungbauer für seinen Besuch im Banzgau.

Rosenkranzandacht mit Kaplan Dr. Marco Weis

Am Nachmittag waren alle zur feierlichen Rosenkranzandacht mit Neupriester Dr. Marco Weis eingeladen. Von der Barockorgel aus bereicherte Christiane Dicker aus Zilgendorf die Andacht musikalisch und gesanglich. Marco Weis stammt ursprünglich aus Eggolsheim. Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung machte er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte katholische Theologie in Würzburg und Regensburg. Er promovierte in Liturgiewissenschaft und absolvierte sein Pastoralpraktikum im Seelsorgebereich Erlangen Nord-West. Im September 2024 wurde er zum Diakon geweiht. Am 28. Juni wurde Marco Weis von Erzbischof Herwig Gössl im Bamberger Kaiserdom zum Priester geweiht – der Einzige in diesem Jahr innerhalb der Erzdiözese Bamberg. Seit September ist Marco Weis Kaplan im katholischen Seelsorgebereich in Kronach. Am Rosenkranzsonntag erteilte der Neupriester nach der Andacht den Primizsegen an die Gläubigen.

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