Zum Inhalt springen

Filmreihe ACH, MENSCH!

Filmrollen
Datum:
Termin: 19.1.24 19:30

Das neue Jahr hat begonnen und das Freitagskino der Kurseelsorge öffnet wieder seine Türen!
Sie dürfen sich freuen auf drei Kinoabende zum Thema ACH, MENSCH! am

12. Januar I 19. Januar I 26. Januar

an allen drei Freitagen um 19:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Bad Staffelstein, Balthasar-Neumann-Str. 4.
Der Eintritt zum Freitagskino ist frei.

 

"Ach, Mensch!"

Dieser Ausruf kann ganz unterschiedliche Konnotationenhaben: mitleidig, genervt, erstaunt, ... Kein Wunder, schließlich beinhaltet er das Wort "Mensch" und das vereint in sich zig Millionen unterschiedliche Ansichten, Lebensläufe und Eigenheiten und somit auch unterschiedlichste Emotionen. Früher oder später stellen wir Menschen uns die Frage, wer wir sind und was uns ausmacht. Äußerlichkeiten spielen dabei eine Rolle aber auch Werte, Gefühle, Zukunftspläne, Sehnsüchte und Bedürfnisse. Befragt man den scheinbar größten Ratgeber unserer Zeit - das Internet - sehnen wir uns als Homo Sapiens nach Zugehörigkeit, Aufmerksamkeit, Liebe, Macht, Sicherheit, Freiheit, Selbstbestimmung und sicher noch ein paar Dinge mehr.

Für Filmemacherinnen und Filmemacher bietet der Mensch mit seinen Sehnsüchten folglich eine schier unendliche Quelle an Stoffen. Eine kleine Auswahl bieten die drei Filme dieser Kinoreihe, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Eine "Coming-of-Age-Geschichte" macht den Anfang und erinnert an das eigene Großwerden mit all den Erwartungen und Wünschen an das spätere Leben. Der zweite Film zeigt die häufiger werdende Realität einer Single-Frau, die mitten im Leben steht und für sich doch manchmal mehr erwartet. Den Abschluss macht eine Dokumentation mit tollen Bildern einer Weltreise.

Nach den Vorstellungen besteht wieder die Gelegenheit, sich über die Filme in lockerer Runde auszutauschen.
Unsere Filmauswahl zeigen wir wie gewohnt auf einer professionellen Großleinwand.

 

Kurzbeschreibung zum Film* am 19. Januar:

Was den Menschen ausmacht, kommt besonders gut zum Vorschein, wenn man versucht, einen „herzustellen“. Künstliche Intelligenz ist bereits in unseren Alltag eingekehrt und wird immer weiter perfektioniert. Vielleicht ist das Szenario dieses Films deshalb auch nicht mehr allzu weit von uns entfernt: Alma, eine Archäologin am Pergamon-Museum in Berlin, soll für drei Wochen einen Humanoiden namens Tom testen und abschließend beurteilen, ob Roboter künftig ebenfalls Bürgerrechte genießen dürfen. Der Roboter wurde darauf programmiert sie glücklich zu machen und ein idealer Partner zu sein, was Alma anfangs äußerst skeptisch stimmt. Doch Tom verhält sich immer mehr wie ein echter Mensch und so scheint sich im Laufe des Films tatsächlich so etwas wie Liebe zwischen den beiden einzustellen. Doch ist das überhaupt möglich? Basierend auf einer Kurzgeschichte, erzählt dieser Film auf humorvolle Weise – neben der Thematik der künstlichen Intelligenz – vom Alleinsein, ja vom Menschsein und von der Sehnsucht nach Liebe.

(104 min / FSK 12 Jahre)

 

Die Filmtitel können aus urheberrechtlichen Gründen nicht genannt werden.