Filmreihe WELT(T)RÄUME

Kino und Gespräche über die Frage, wie wir leben wollen
Die Ökumenische Kurseelsorge startet cineastisch ins neue Jahr mit der diesmal kurzen Filmreihe "Welt(t)räume".
Wie wollen wir leben? Diese Frage ist zunächst eine sehr persönliche: Welchen Beruf übe ich aus, gründe ich eine Familie, wo lebe ich, wie wohne ich, mit wem verbringe ich meine Lebenszeit, welche Dinge brauche ich zum gelingenden Leben, …? Selbstfindung liegt nach wie vor im Trend. Doch wir Menschen leben nicht für uns allein, sondern immer auch in Beziehungen. Nicht alle dieser Beziehungen nehmen wir aber bewusst wahr. Oder wissen Sie, wer beispielsweise ihre Kleidung hergestellt hat und bei wem Ihre Geldspenden landen? In Zeiten der Globalisierung ist die ganze Welt mit ihren Ländern, Gruppen und Räumen zu einem einzigen, großen Raum geworden, den nicht nur die Politik, sondern wir alle (unbewusst) mitgestalten. Das Freitagskino lädt ein zu Filmen, die aus unterschiedlichen Perspektiven einen Blick auf die Welt werfen, wie sie ist, und dabei auch von Veränderungen träumen lassen.
Sie dürfen sich freuen auf die beiden Kinoabende am
21. Januar & 28. Januar
an beiden Freitagen um 19:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Balthasar-Neumann-Str. 4. (Zugang wegen Baustelle aktuell nicht über den Kirchplatz möglich, sondern nur über die Balthasar-Neumann-Straße)
- Der Eintritt zum Freitagskino ist frei -
Es gilt die 2G+-Regel - bitte denken Sie daran, entsprechende Nachweise (auch den Personalausweis) und einen aktuellen Testnachweis mitzubringen (Personen mit Drittimpfung benötigen keinen Testnachweis). Eine FFP2-Maske muss durchgehend getragen werden.
Mit Abständen gibt es bis zu 25 Plätze
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Kurzbeschreibung zum Film am 28. Januar:
Die Frage, was unsere Welt besser machen könnte und wie wir leben wollen, stellen nicht nur wir uns mit dem Freitagskino im Januar, sondern auch der Protagonist dieses Films. Christian ist Kurator eines Kunstmuseums in Stockholm und lässt als solcher ein Kunstwerk installieren, das aus einem Quadrat am Boden eines öffentlichen Platzes besteht. Jeder, der sich in diesem Quadrat aufhält, darf die Passanten um alles bitten. So will die Kunstszene ihren Beitrag zu einer besseren Welt leisten. Diese bitterböse Satire zeigt die Verlogenheit so mancher besser betuchter Menschen und Kunstliebhaber, die lieber bei opulenten Empfängen Geld spenden als an ihrem eigenen Verhalten etwas zu ändern. Nach und nach wird in diesem Film stellvertretend Christian, der smarte und kultivierte Erfolgsmensch, auseinandergenommen und von mehreren Misserfolgen heimgesucht, die an Absurdität schwer zu überbieten sind. (142 min / FSK 12)